Auf die Alterseinsamkeit als zunehmendes psychisches Problem für die SeniorInnen in der Corona-Pandemie machte der Präsident des steirischen Pensionistenverbandes, Klaus Stanzer, bei einem Krisengespräch der Seniorenvertretungen mit den Landesrätinnen Doris Kampus und Juliane Bogner-Strauß aufmerksam.

Nicht nur das überproportional hohe physische Gesundheitsrisiko durch die Pandemie macht der älteren Generation zu schaffen, sondern auch die psychische Belastung durch die Alterseinsamkeit im mittlerweile monatelang anhaltenden Lockdown wird für alte Menschen zu einer immer bedenklicheren Belastung, weiß der steirische Pensionistenverband von zunehmenden Klagen seiner Mitglieder zu berichten.

Die anlaufende Impfkampagne gebe zwar Anlass zur Hoffnung, meinte Stanzer, allerdings laufe sie derzeit für eine baldige Entspannung der Situation noch deutlich zu schleppend.Nach einer zügigen Durchimpfung der älteren Generation wird es für den steirischen Pensionistenverband besonders wichtig sein, den SeniorInnen in den 230 steirischen Orts- und Bezirksorganisationen durch ein breites Spektrum an Veranstaltungen und Ausflügen wieder ausreichend soziale Kontakte zu ermöglichen, erklärte Stanzer.

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